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Bodeneinbaulampen - was es zu beachten gilt (Teil 1)

Es ist momentan schwer im Trend den Garten mit Lampen auszustatten, etwa mit Gartenstrahlern oder aber Bodeneinbauleuchen. Während normale Strahler verhältnismäßig simpel zu installieren sind, stellt sich das bei Bodeneinbauleuchten ganz anders dar. In diesem Blog erklären wir Ihnen wie ihr Bodeneinbaustrahler richtig einbaut wird und was es beim Kauf zu beachten ist.

1. Welche Anforderungen sollten meine Bodeneinbaulampen erfüllen?

Es gibt unterschiedlichste Versionen und Qualitäten von Bodeneinbaulampen.

Vorne an sollte die IP-Schutklasse genannt werden, "IP" steht dabei für "International Protection" und ist ein weltweiter Standart, welcher aus 2 Zahlen gebildet wird. Die erste Ziffer steht für den Staubschutz, die zweite Ziffer ist die Wasserschutzklasse gegen Flüssigkeit.

 

IP-Waterproof-illustration

Bedeutung der ersten Ziffer:

0 - Nicht geschützt

1 - Geschützt gegen das Eindringen fester Fremdkörper mit Durchmesser ab 50 mm

2 - Geschützt gegen das Eindringen fester Fremdkörper mit Durchmesser ab 12,5 mm

3 - Geschützt gegen das Eindringen fester Fremdkörper mit Durchmesser ab 2,5 mm

4 - Geschützt gegen das Eindringen fester Fremdkörper mit Durchmesser ab 1 mm

5 - Geschützt gegen Staub (begrenzter Zugang, keine schödigende Menge)

6 - Staubdicht

Bedeutung der zweiten Ziffer:

0 - Nicht geschützt

1 - Geschützt gegen senkrecht fallendes Tropfwasser

2 - Geschützt gegen fallendes Tropfwasser, wenn das Gehäuse 15° geneigt ist

3 - Geschützt gegen fallendes Sprühwasser bis 60° gegen die Senkrechte

4 - Geschützt gegen allseitiges Spritzwasser

5 - Geschützt gegen Strahlwasser (Düse) aus beliebigem Winkel

6 - Geschützt gegen starkes Strahlwasser

7 - Geschützt gegen zeitwiliges Untertauchen (bis zu 1 Meter Tiefe für 30 Minuten)

8 - Geschützt gegen dauerhaftes Untertauchen (mehr als 1 Meter Tiefe für die vom Hersteller angegebene Zeitdauer)

Teilweise finden sich auch Werte wie "IPX6", durch "X" werden Werte angegeben, welche nicht gemessen wurden und somit unbekannt sind.

Für Bodeneinbaustrahler empfehlen wir mindestens IP67.

Neben dem Schutz sollten auch Leuchtmittelaspekte beachtet werden. Neben den alt bekannten Halogenlampen werden moderne LED-Leuchten immer beliebter, die Vorteile liegen auf der Hand: Geringer Stromverbrauch bei hellem Licht, lange Lebensdauer, kaum Wärmeentwicklung, um nur einige Vorteile zu nennen. Einige Bodeneinbaulampen sind fest verschweißt, sodass sie bei einem Defekt des Leuchtmittels entsorgt werden müssen, andere sind aufschraubbar und das Leuchtmittel kann ausgetauscht werden.

Des weitern sollten Sie sich überlegen welches Material die Strahler haben sollen, denn die Qualität hängt auch stark vom verwendeten Material ab. So finden sich Bodeneinbaustrahler aus Aluminium, Kunststoff oder Edelstahl. Aber Vorsicht, Edelstahl ist nicht gleich Edelstahl, so sind zum Beispiel alle Bodeneinbaustrahlern von VBLED aus 1.4301 Edelstahl, dem ersten kommerziellen, nichtrostenden, säurebeständigen Stahl.

Als letztes und vielleicht wichtigstes solltet Sie sich für eine Größe und Form entscheiden. Klein oder groß, rund oder eckig - ganz wie es gefällt.

2. Welches System passt zu mir?

Nicht nur die Lampen haben verschiedenste Eigenschaften, sondern auch die Systeme, mit welchen sie gesteuert werden. Der Hauptunterschied liegt bei der Spannung, welche an das System angelegt wird, zum einen gibt es Systeme mit 230 V und mit 12 V, die meißten unserer Strahler haben 12 V und können durch das HORTUS-12V-Stecksystem simpel in Reihe geschaltet werden. Wir haben auch Strahler mit 230 V in unserem Sortiment, diese können jedoch nur einzeln geschaltet werden, dafür können sie jedoch ganz einfach in die herkömmlichen Eurosteckdosen gesteckt werden, für das HORTUS-12V-Stecksystem wird ein externer Trafo benötigt.

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Das HORTUS-12V-Stecksystem läuft mit Gleich- und Wechselstrom (AC/DC) und funktioniert als Plug & Play-System, bei welchem "Mini-Steckdosen" mit "Mini-Eurosteckern" verbunden werden.

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